Profile for Waldkatze

Home

Flueseeli

Flueseeli

Sonntag, 11. Juli 2010

 

Ich fühlte mich als Steinbock – ich bin ein Steinbock.

 

Ich fühlte mich als Bergkatze – ich bin eine Waldkatze mit Vorliebe für Felsen.

 

Ich weinte – Schweiss tropfte in meine Augen (oder war es noch etwas anderes?)

 

Ich genoss es – vor allem als ich auf 2045m.ü.M. stand.

 

„Man(n)“ hat mir am Samstagabend von einem Cache erzählt. Eigentlich habe ich ein gemütliches Sonntagsprogramm geplant, aber eben, ich bin leicht manipulierbar.

 

Also los zum Flueseeli!

 

 

Mit dem Bike fuhr ich bis 1230müM (eigentlich wollte ich bis 1400müM hochfahren, aber mir fehlten die Klickpedale – gute Entschuldigung für mein Aufwärtsbiken). Dort stellte ich es ab und wanderte weiter. Das Bergrestaurant liess ich (im Moment) links liegen und stieg aufwärts. Noch fehlten die versprochenen Wolken und die Sonne heizte mich auf. Doch so ab 1600müM begann es leicht zu tröpfeln; jetzt wurde das Klima zum tropischen Regenwald, besser gesagt zum tropischen Alpenrosenwald.

Abwechselnd gab es felsige Passagen mit Ketten und Zickzack den Grashang hinauf.

 

 

Heute war nicht die Distanz auf dem GPS wichtig, sondern die Höhe. Nach Wanderwegzeiten sollte ich ca. um 14Uhr beim Flueseeli sein. Wie freute ich mich, dass ich bereits um 12.45Uhr loggen konnte.

Schön ist es dort oben! Obschon die Sonne wieder schien, waren die Temperaturen angenehm. Mir hat es wirklich gut gefallen.

Wieder unten war ich viel schneller. Nach dem 7 Brünnen-Log gönnte ich mir ein kühles Blondes. Anschliessend holte ich mein Bike und fuhr an die Lenk zurück.

 

 

PS: Auf die Wallbachschlucht kann ich mich jetzt immer noch freuen.

 

Südrampe

Sonntag, 23. Mai 10

Pfingsten

 

Südrampe mit Abstecher

 

Nachdem ich den Pfingstsamstag bereits im Wallis verbrachte, entschloss ich mich am Samstagabend auch am Sonntag noch einmal ins Wallis zu fahren: GA und Lötschbergbasistunnel sei Dank.

 

Beim Auswählen der Route überlegte ich mir: Bike oder Füsse. Im Internet fand ich eine Seite über Genussbiken von Hohtenn nach Brig. Es war ein guter Entscheid ohne Bike ins Wallis zu fahren, stiegen doch in Hohtenn viele Wanderer aus. Zudem wären einige Stellen mit dem Bike doch eine ziemliche Herausforderung gewesen.

 

Da mich ein Cache beim Bahnhof kurz aufhielt, musste ich anschliessend die plaudernden Wanderer überholen, allein war ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs. Bald erreichte ich eine Abzweigung. Die meisten Touristen folgten der oberen Südrampenroute. Ich wollte über die Joilibachbrigga, die Hängebrücke, dessen Überquerung nur Schwindelfreien empfohlen wird.

Nun ging’s zuerst runter. Als ich bei einigen Wallishäusern um die Ecke bog, stand ein Mädchen vor mir. Wir staunten beide, geht es doch zu mir in die 2. Klasse.

                                                             

Nun begann einer der schönsten Abschnitte der Südrampe. Der Weg führte entlang einer Suone, teilweise war das Kanalmäuerchen der Weg, Seile halfen dem Gleichgewicht. Er führte an Felsen vorbei über Bretter und durch Tunnels. Bald sah ich hoch über mir die Hängebrücke, hinauf führte eine luftige Treppe. So erreichte ich die andere Seite der Schlucht.

 

 

 

Nun war ich wieder auf dem offiziellen Südrampenweg. Doch die Touristen haben sich verteilt, so dass ich grösstenteils allein war. Das heisst, um mich herum lebte die Natur: Eidechsen rascheln, Schmetterlinge freuten sich über die Sommersonne, Eichhörnchen klettern in den Bäumen. Immer wieder führte der Weg durch schattige Tunnels. Eine Abkürzung konnte ich über die Bietschtalbrigga nehmen, das war ganz nach meinem Geschmack!

 

 

Nachdem ich in Ausserberg schnell den Bahnhof besuchte (ein Cache ist dort), wanderte ich wieder aufwärts und das in der heissen Mittagssonne. Aber für das, was mich oben erwartete, hatte die Anstrengung gelohnt. Der Wanderweg führte durch den Berg. 20 Minuten wanderte ich mit der Stirnlampe durch den Stollen. Das Wasser im Holzkanal rauschte neben mir. Sonst war nichts zu hören. Die kühle Stollenluft war herrlich. Als ich auf der anderen Seite wieder das Tageslicht erblickte, sah ich eine ganz andere, wilde Gegend. Der Baltschiederbach rauschte weit unten. Doch nicht ihm folgte ich, sondern dem Gorperi-Suon. Ein fantastischer Weg mit viel Abwechslung und einer (freiwilligen) luftigen Passage führte mich nach Eggerberg. Diese Wanderung von Ausserberg via Stollen – ze Steinu nach Eggerberg ist als Tagesausflug absolut empfehlenswert: Taschenlampe nicht vergessen.

 

 

 

Da in Eggerberg gerade ein Zug einfuhr, nahm ich ihn bis Lalden. Dort gabs noch einen sonnigen, schweisstreibenden Abstecher zur Grottenkapelle. Anschliessend fuhr ich nach Brig und von dort auf dem schnellsten, dunkelsten Weg zurück ins Bernbiet.

 

 

Aktualisiert (Montag, den 24. Mai 2010 um 12:54 Uhr)

 

Chamben

Das Cachemobil parkierte ich mitten im Dorf Günsberg. Da ich meinen Rückweg noch nicht kannte, war es so im Zentrum. Hier unten war es schon recht grün, trotzdem schnallte ich meine Schneeschuhe auf den Rucksack. Schon bald stieg mein gewählter Pfad an. Über mir im Wald verschwanden einige Rehe. Bald erreichte ich den Start der sagenhaften und üblen Geschichten. Zugegeben, ich las nicht alle Sagen durch, sondern suchte nur die Zahlen, die mich Richtung Final führten. Dort hatte es noch ziemlich Schnee und ich war froh, dass ich die Schneeschuhe jetzt an den Füssen und nicht mehr auf dem Rucksack hatte. Ob ich so eine Büchse finde? Ja! Und was für eine! Einen so grossen Cache habe ich schon lange nicht mehr gefunden. Das macht Freude!

 

Nun ging’s weiter aufwärts. Bald war der erste Höhepunkt erreicht: Hochchrüz. Mit einem Blick auf die Uhr und aufs GPS entschied ich mich, nun mein Tagesziel, den Chamben direkt anzusteuern. Doch der Wanderweg führte nicht direkt durch die Felsen, sondern einen steilen Wald hinauf. Da war ich froh, ab und zu einen gelben Wanderwegrhombus zu entdecken und somit die Wegbestätigung zu bekommen. Im Wald war der Wind kaum zu spüren.

Der Gratweg war fantastisch! Immer wieder wanderte ich vorbei an schroffen Felsen, tiefen Spalten und hatte meistens Ausblick auf die Berge des Berner Oberlands und weiter in den Westen und den Osten. Der Himmel war jetzt zwar schon ein bisschen verschleiert, im Gegensatz zum stahlblauen Himmel am Vormittag, aber schön war es immer noch. Auf dem höchsten Chambenpunkt machte ich nur eine kurze Fotopause und steuerte die Cachelocation an. Ein schönes Versteck hat diese Büchse! Wild und felsig.

 

Nun folgte ich dem Weg Richtung Balmberg. Mit Schneeschuhen sind Treppenstufen noch tricky, die Geländerkette gab mir jedoch Sicherheit. Dafür lief ich nachher flott über die noch knapp schneebedeckte Weide. Der einäugige Kletterbaum meinte es nicht gut mit mir, dafür das Postauto, das gerade zeitgleich mit mir auf dem Balmberg eintraf. Das ersparte mir den Abwärtsweg, so dass ich noch Zeit hatte, anschliessend der Ruine Balm einen Besuch abzustatten.

 

Der Jura – mit oder ohne Schnee – gefällt mir! Und es gibt dort noch so viele schöne Ecken zu entdecken. Ich freue mich darauf!

 

Broyekanal

Die Temperaturen waren heute Vormittag im Minusbereich, doch die Sonne strahlte. Die Wege waren hart gefroren. Mit meinem Bike fuhr ich dem Broyekanal entlang Richtung Neuenburgersee. (Ich weiss, es hat ein Fahrverbot. Aber manchmal muss ich Grenzen überschreiten!). Es erforderte ziemlich Konzentration, dass mein Rad nicht von einem Eisblock abgelenkt wurde und ich nicht in der mit einer Eisschicht bedeckten Broye landete. Zuvorderst genoss ich die Ruhe und die Weite für mich allein. Nach kurzem Suchen entdeckte ich den Cache. Anschliessend tat ich etwas, was ich nur tun konnte, weil ich allein dort war.

Es war toll! GC1WJGK ist ein Cache, den ich dir empfehlen kann!

 

www.wald-katze.ch

Endlich  -  www.wald-katze.ch ist gestartet. Du bist einer der ersten Besucher. Es freut mich, hast Du den Weg auf meine Waldkatzen-Homepage gefunden. Meine eigene virtuelle Baustelle ist nun eröffnet - und wird noch einiges zu tun geben.

Was wirst Du hier alles finden? Das weiss ich noch nicht. Lass sich ebenso überraschen wie ich mich überraschen lasse. Ich lege und suche breite Wege und schmale Pfaden, Zwischenstages entstehen und Rätsel gibt es zu lösen – es wird ein langer, spannender virtueller Multicache werden. Der Finalcache  ist noch nicht versteckt und noch viel weniger gefunden!

Darum: Geduld bringt Katzen oder Caches - wenn auch nur virtuell.

Willkommen in meiner Welt - die Welt der Waldkatze

 

Aktualisiert (Freitag, den 12. Februar 2010 um 20:37 Uhr)